Schließanlagen und Fenstersicherung: Einbruchschutz mit System

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden 2025 in Nordrhein-Westfalen rund 27.530 Wohnungseinbrüche registriert - mit einem deutlichen regionalen Schwerpunkt: Fünf der zehn Kreise mit der höchsten Einbruchsbelastung in ganz NRW liegen im Ruhrgebiet, darunter Mülheim, Essen, Bochum, Dortmund und Herne. Als Gründe gelten die hohe Bebauungsdichte, die gute Autobahn-Infrastruktur für eine schnelle Flucht sowie die Nähe zu den Benelux-Staaten.
Die gute Nachricht: Mechanische Sicherungstechnik wirkt nachweislich. Fast die Hälfte aller Einbrüche - 2025 waren es rund 45 Prozent in NRW - blieb im Versuch stecken, weil Fenster oder Türen dem Angriff standhielten oder die Täter durch den entstehenden Lärm und Zeitaufwand abgeschreckt wurden. Da die Polizei Fenster und Terrassentüren als häufigsten Einstiegsweg nennt, lohnt sich hier die größte Aufmerksamkeit: Geprüfte einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren nach DIN EN 1627, mindestens Widerstandsklasse RC 2, sowie abschließbare Fenstergriffe nach DIN 18104 erschweren einem Einbrecher den Zugang erheblich.
Eine durchdachte Schließanlage verbindet mehrere Türen und Zugänge - etwa Haustür, Kellerabteil und Garage - zu einem einheitlichen System, bei dem ein einziger Schlüssel alle Zugänge öffnet, ohne dass bei Verlust gleich die gesamte Anlage getauscht werden muss, sofern eine Sicherungskarte hinterlegt ist. Gerade in Mehrfamilienhäusern, wie sie im dicht besiedelten Ruhrgebiet die Regel sind, sorgt das für spürbar mehr Komfort und Sicherheit zugleich.